CDU-Frauen für mehr WIR im Kreis Herford

21.08.2020, 11:48 Uhr
Von links nach rechts: Ursula Wiemann, Christa Fröhning hinten, Karin Schlüter, Beate Abke, Martina Kechlo, Marion Maw. Ganz vorne im Bild die CDU-Landratskandidatin Dorothee Schuster. Als Fotografin Elke Barth.
Von links nach rechts: Ursula Wiemann, Christa Fröhning hinten, Karin Schlüter, Beate Abke, Martina Kechlo, Marion Maw. Ganz vorne im Bild die CDU-Landratskandidatin Dorothee Schuster. Als Fotografin Elke Barth.

Die letzte Vorstandssitzung der Frauen Union im Kreis Herford stand ganz im Zeichen der Kommunalwahl am 13. September. Die Landratskandidatin der CDU im Kreis Herford Dorothee Schuster stand für Fragen zu ihren thematischen Schwerpunkten zur Verfügung und sprach mit den Vorstandsmitgliedern über ihre Erfahrungen als Führungskraft bei der Bundesagentur für Arbeit.

Wertschätzung und Anerkennung für die Arbeit der Polizei und aller anderen Einsatzkräfte im Kreis Herford ist der selbst beim Technischen Hilfswerk (THW) ehrenamtlich tätigen stellvertretenden Ortsbeauftragten besonders wichtig. Insbesondere durch kreisweite Ordnungspartnerschaften mit den Kommunen, möchte sie die Polizei stärken und mehr Präsenz in den Außenbezirken ermöglichen. Für alle haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Kreis Herford soll es zukünftig ein Schulungs- und Beratungsangebot als Unterstützung geben, damit dem Problem zunehmender Respektlosigkeiten an der Einsatzstelle besser begegnet werden kann.
Die Kreisverwaltung und ihre Dienstleistungen möchte die 36-jährige weiter digitalisieren. Dabei ist ihr besonders wichtig sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubeziehen. Zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung gehören für die Landratskandidatin aber auch die persönlichen Ansprechpartner, da nicht jeder digitale Lösungen nutzen kann oder nutzen möchte.
Auf die Frage wie sie als Landrätin die Kreisverwaltung führen würde, erläuterte Frau Schuster, dass ihr ein kooperativer und mitarbeiterorientierter Führungsstil auf Augenhöhe sehr wichtig sei. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich wahrgenommen fühlen und sich mit Ideen und Vorschlägen einbringen können. Im Kreishaus sind sehr erfahrene Leute tätig und die ersten Wochen würde ich gerne nutzen, um mir einen persönlichen Eindruck vom Arbeitsalltag in den einzelnen Fachbereichen zu machen.
Die Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger, die die Landratskandidatin auf den verschiedensten Wegen erreichten, konnte sie am Folgetag telefonisch beantworten. Hierbei ging es im Wesentlichen um den Breitbandausbau und den 5G-Standart sowie um Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz. Damit Homeoffice für alle möglich ist, will sich Schuster für einen schnellen Lückenschluss in der vorhandenen Infrastruktur einsetzten und den Breitbandausbau vorantreiben. Auch einige Gewerbegebiete und Schulen müssen diesbezüglich noch deutlich besser versorgt werden. Als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz ist der Bünderin die weitere Förderung der Elektromobilität und die Etablierung der Wasserstofftechnik insbesondere im ÖPNV sehr wichtig. "Den PKW zu verteufeln ist der falsche Weg. Wir werden im ländlichen Raum immer darauf angewiesen sein. Ich möchte den ÖPNV attraktiver machen und alternative Antriebstechnologien fördern."
Der Vorstand der Frauen Union im Kreis Herford freut sich besonders darüber, dass neben Dorothee Schuster als Landratskandidatin mit Anke Theissen (Bürgermeisterkandidatin für Herford) und Tanja Maron (Bürgermeisterkandidatin für Rödinghausen) noch zwei weitere CDU-Frauen für Spitzenämter im Kreis Herford kandidieren.